Archive

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Der Begriff Archiv stammt aus dem Lateinischen und aus dem Griechischen und heißt so viel wie Regierungs- oder Amtsgebäude. Dort werden die älteren Unterlagen der Verwaltung zum Beispiel über eine Jahresfrist archiviert. Dafür zuständig ist der Archivar. Archive sind zum Beispiel auch dazu da, Bücher zu erhalten, zu konservieren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Einige Archive arbeiten dafür auch eng mit Museen und Büchereien zusammen. Zu den öffentlichen Archiven zählen zum Beispiel die Landesarchive, Schularchive usw. Es gibt neben den öffentlichen aber auch private Archive, letztere werden zum Beispiel durch Firmen, Vereine, Gewerkschaften, Parteien oder aber durch Privatpersonen betrieben.

Computerzeitalter

Alte Archive befinden sich zum Beispiel in Klöstern. Da die Pater und Nonnen des Schreibens mächtig waren, sind schon im Mittelalter viele Sachen archiviert worden. Auch die bekannte Hildegard von Bingen hat ihre Weisheiten niedergeschrieben und diese wurden archiviert. Da solche Archive auch durch Kriege kaum beschädigt wurden, sind sie heute noch zugänglich. Auch Unternehmen haben ihre eigenen Archive, in denen die ganze Unternehmensgeschichte verwahrt wird. Bei Feierlichkeiten kann dann für Publikationen auf die Unterlagen zurückgegriffen werden. Im Computerzeitalter gibt es auch das elektronische Archiv, so zum Beispiel die Festplatte, die CD-ROM etc. Auf diesen kann jede Privatperson seine Sachen archivieren und bei Bedarf wiederfinden. Leider hat sich die Technik so schnell weiterentwickelt, dass Magnetbänder und andere Sachen aus den 1960er-Jahren mit der heutigen Technik nicht mehr abspielbar sind.

Spezielle Archive

Radiosender haben auch Tonträger-, Fernsehsender auch ihre eigenen Archive. Die größten Archive sind die Zeitungsarchive. Das größte Zeitungsarchiv in Deutschland hat die Süddeutsche Zeitung. Diese stellt ihre Artikel aber neben den eigenen Redakteuren auch anderen Organisationen und Privatpersonen zu Recherchezwecken zur Verfügung. Fazit: Wenn es die Archive nicht gäbe, so wüssten wir wenig über unsere Vergangenheit.